Wozu dieser Blog?



Mein Blog wendet sich an Psychotherapeut_innen bzw. Psychiater_innen, an Betroffene und am Thema Interessierte.
Wesentliches Anliegen des Autors ist die Unterstützung des Kampfs für die Menschenrechte transsexueller Menschen.
Die Menschenrechtssituation transsexueller Menschen ist katastrophal, sie sind mit einem „Diagnose“- und „Behandlungs“system konfrontiert, das sie entmündigt und pathologisiert. Grundpfeiler dieser Pathologisierung ist die gängige Praxis, Transsexualität als Verhaltens- und Geistesstörung oder als Geschlechtsidentitätstörung bzw. Gender Dysphorie zu etikettieren. Dies widerspricht grundlegenden Erkenntnissen der Neurowissenschaften und Genetik; es gibt viele Hinweise, dass Transsexualität eine biologisch fundierte Variation des Gehirns, d.h. gesunde Normvariante ist und dass genetische, hormonelle und anatomische angeborene Besonderheiten des Gehirns die Basis von Transsexualität darstellen.
Thomas Hammarberg, der europäische Menschenrechtskommissar, hat wiederholt festgestellt, dass die pathologisierende Etikettierung von Transsexualität Menschenrechtsverletzungen ermöglicht.
In diesem Blog wird versucht, sowohl aus der Sicht der Kritischen Psychologie/Psychiatrie den verheerenden Folgen der Transsexuellenfeindlichkeit nachzugehen als auch die gesunde Sicht von Transsexualität seitens der Neurowissenschaft und Genetik zu vermitteln. Mit diesem Blog soll gezeigt werden, dass seitens der Medizin und Psychologie ein gesunder Umgang mit Transsexualität möglich und nötig ist.